Kommissionierautomaten

Schachtkommissionierer

Als Kommissionierautomaten kommen sogenannte Schachtkommissionierer zum Einsatz. Dies sind Spezialmaschinen zur Hochleistungsvereinzelung von geordnet bereitgestellten Artikeln mit bestimmten Eigenschaften. Dabei wird für jeden Artikel ein separater Schacht mit automatisch betätigter Auswurfvorrichtung vorgesehen. Die damit verbundenen Kosten beschränken diese Technologie zur Kommissionierung von Schnelldreherartikeln. Die Warenschächte einer Schachtkommissionieranlage sind modular aufgebaut und lassen sich zu verschiedenen Gesamtlängen zusammenfügen. Durch die Schrägstellung der Warenschächte ergibt sich eine Fixierung der Warensäule und eine Gewichtsentlastung der untersten Packung. Die Schächte sind zu einer Seite frei zugänglich. Dadurch lässt sich jederzeit der Bestand erkennen und kann während des Betriebs nachgefüllt werden. In der Regel werden zwei Zeilen von Zuteilschächten gassenförmig neben einem Bandförderer angeordnet. Zur Ausschleusung der Artikel befindet sich im Sockel der Warenschächte ein Ausschiebemechanismus, der die Artikel im Allgemeinen auftragsweise auf den Bandförderer ausstößt. Der Bandförderer übergibt die Artikel in ein am Ende der Förderstrecke bereitgestellten Behälter.


Diese Form der Kommissionierung bietet sich besonders für den Großhandel von pharma-zeutischen Produkten an. Die Technologie eignet sich aber nur für mittlere Entnahmemengen mit einer begrenzten Anzahl gleicher Artikel pro Auftrag , da andernfalls Gebinde von Artikeln effektiver manuell kommissioniert werden. Die Schachtkommissionierung ist also weniger auf eine große Anzahl Artikel pro Auftrag, sondern auf die Verteilung von Artikeln mit konstantem Verbrauch in vielen verschiedenen Aufträgen ausgelegt. Die Grenze des Automatikbetriebes liegt in der Nachfüllung, die weitgehend manuell erfolgt. gen leuchten auf, falls der Mindestbestand pro Schacht unterschritten wird. Neuere Lösungen bieten aber bereits auch eine automatische Nachfüllung an. Die Behälter sind im Allgemeinen mit Barcodes versehen, wodurch eine eindeutige Identifikation und Auftragszuordnung jedes Behälters gewährleistet wird. Das Förderband wird in logische Abschnitte eingeteilt, in die die geforderte Menge der Artikel ausgegeben wird. An Wiegepunkten, die sich am Endpunkt der Förderstrecke befinden, werden zur Fehlererkennung Ist- und Sollgewicht miteinander verglichen.

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